Int. autosport nieuws: 'ASL-Team Mücke Motorsport News 106-2007 vom 21. Oktober SPORTWAGEN/AMERICAN LE MANS SERIES'



Berliner Stefan Mücke nach tollem Auftakt im ALMS-Finale in Laguna Seca ausgeschieden – Erst ein ärgerlicher Crash mit Bryan Herta, später landet Hayanari Shimoda im Reifenstapel

Berlin/Monterey (rol) Viel Pech hatte Stefan Mücke bei seinem zweiten Auftritt in den USA und in der American Le Mans Series (ALMS) in Laguna Seca am Samstag (20).

Oktober/Ortszeit). In dem Vier-Stunden-Rennen auf dem 2,238 Meilen (3,602 km) langen Mazda Raceway bei Monterey (US-Bundesstaat Kalifornien) war der Berliner nach 1:50 Stunden in einen Unfall verwickelt worden. Und später schied sein japanischer Teamkollege Hayanari Shimoda von Zytek Motorsports 49 Minuten vor dem Ende nach einem Einschlag in einen Reifenstapel aus. Den Sieg holten sich Dindo Capello/Allan McNish (Italien/Schottland/LMP1) im Audi R10 TDI mit 0,41 Sekunden Vorsprung vor Timo Bernhard/Romain Dumas (Dittweiler/Frankreich) im Penske-Porsche RS Spyder, die damit Klassensieger in der LMP2 wurden.

„Das ist sehr schade, dass wir diesmal so viel Pech hatten“, sagt Stefan Mücke, der wieder im Werks-Zytek 07S unterwegs war, mit dem er vor zwei Wochen bei seinem USA-Debüt als Dritter in der LMP2-Klasse (Gesamtvierter) in Road Atlanta beim Petit-Le-Mans-Rennen sensationell auf dem Podest stand. In Laguna Seca hat der US-Amerikaner Bryan Herta im Acura ARX-01a (am Ende mit dem Brasilianer Tony Kanaan Gesamtsechster und LMP2-Vierter) den Zytek des Berliners nach 1:50 Stunden neben die Strecke befördert. „Dieser Unfall nach knapp der Hälfte des Rennens war besonders ärgerlich. Bryan Herta, der zwei Runden Rückstand auf mich hatte, ist mir auf das linke Hinterrad gefahren, wodurch ich im Kiesbett landete. Ehe ich da wieder raus war, hatte ich drei Runden verloren. Und dann musste in der Box noch einiges repariert werden“, berichtet der 25-Jährige, der sich zu Beginn des Rennes mit dem offenen Sportwagen-Prototypen von Startplatz 13 auf Rang acht verbesserte und vor dem Unfall Gesamtsechster sowie Vierter in der LMP2-Klasse gewesen war. „Der Speed war da, und von den Zeiten her konnte ich mit der Spitze mithalten.“

Vater Peter Mücke, Chef und Besitzer des ASL-Teams Mücke Motorsport (DTM, Formel-3-Euroserie, Formel BMW), war in Kalifornien mit vor Ort und bescheinigte seinem Sohn eine tolle Leistung. „Stefan war im Rennen sehr gut unterwegs. Ohne den Unfall und die Ausrutscher von Shimoda wäre Gesamtplatz vier wieder realistisch gewesen. Auf jeden Fall hat Stefan in den USA seine Duftmarke hinterlassen und mit seinen Leistungen für viel Furore und Aufmerksamkeit gesorgt.“ Das 24. Rennen in diesem Jahr war für Stefan Mücke aber noch nicht sein letztes der Saison. Bereits am kommenden Wochenende (27./28. Oktober) will der Berliner bei einem Sechs-Stunden-Rennen in Brünn für das tschechische Team Charouz Racing System wieder an den Start gehen.

Weitere Infos : www.muecke-motorsport.de und www.stefan-muecke.de

Bron: www.stefan-muecke.de


  

  







  

  

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